Dreifaltige Rollenspiel-Lektüre

Drei Falten mit einem Rollenspielerkopf dahinter, ergibt einen nachdenklichen, amüsanten und relativ bodenständigen Blick auf das was war, ist und möglicherweise in der Szene los sein wird.

Sonntag, August 09, 2015

#RPGaDAY2015 - Weekend Edition (Frage 7-11)

Für das Wochenende ein paar gesammelte Antworten zu Fragen, zu denen ich nicht so viel zu sagen habe.

#7 - Liebstes, frei verfügbares RPG: Old School Hack. Die guten Ideen von 4E, aber sinnvoll runtergebrochen und übersichtlich präsentiert.

#8 - Rollenspiel in den Medien: Bis vor kurzem war mein Liebling da noch "Advanced Dungeons & Dragons" (Community). Inzwischen wurde das aber abgelöst durch "Dungeons, Dungeons & More Dungeons" (Gravity Falls)... allein wegen Probalitator the Annoying.

Natürlich sind das besonders verzerrte, nicht unbedingt positive, Sichtweisen auf das Hobby (in Community als Außenseiterhobby, welches die "Normalos" nur aus Gefallen mitmachen; in Gravity Falls als Hobby für Hardcore-Mathenerds), aber es ging in der Frage ja nicht um Repräsentation (da würde ich eher zu Astropia oder The Big Bang Theory greifen). Und dass die Klischees irgendwo in der Szene zutreffen, kann sicherlich keiner abstreiten.

#9 - Buch/Film/Sonstiges, welches du gerne als RPG-Setting sehen würdest: Die "Future History" von George R.R, Martin. Westeros ist (als Buch, die Serie nur noch sehr bedingt) unterhaltsam, aber zum Spielen wäre es mir dort zu langweilig. Aber die Geheimnisse der Steinstadt, die Nebel von Wraithworld, die schrecklichen Telepathen der H'ranga und die Saatschiffe des "Ecological Engineering Corps"...das alles atmet Abenteuer und ich will einfach mal in diesen Welten spielen.

Auf dem zweiten Platz folgt eine andere Space Opera-Romanreihe: die "Deathstalker"-Saga von Simon R. Green. Aber das kommt weit hinter "Future History".

#10 - Lieblingsverlag: Atlas Games. Die Organisation ihrer Bücher (Feng Shui, Unknown Armies, Ars Magica...) ist einfach klasse und sie entziehen sich immer recht geschickt dem Supplement-Grind. Alles was sie rausbringen ist immer interessant zu lesen, es gibt eigentlich keine Bücher, wo ich hinterher sagen würde "OK, die Lektüre hätte ich mir auch sparen können".

#11 - Lieblingsautor: Kenneth Hite. Ich mag seinen "kondensierten" Schreibstil, der auf 5 Seiten mehr Abenteueransätze liefert, als manche Autoren auf 500 (Lieblingsspiel von ihm: The Day after Ragnarok).

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