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Es werden Posts vom August, 2015 angezeigt.

#RPGaDAY2015 Ergänzendes Double-Feature (Frage 24 & 25)

In umgekehrter Reihenfolge (werdet gleich sehen, warum):

Liebste revolutionäre Spielmechanik?

Hier war ich am überlegen.

Platz 3 - Gummipunkte: Einfach toll, weil es dem Spieler die Kontrolle darüber, was ihm dramatisch wichtig ist, ohne ihn mit einem Rundumschlag immer und zu jeder Zeit kompetent zu machen (was einfach nur langweilig ist). Gummipunkte stehen aber nur auf Platz 3, weil sie nicht für jedes System gut sind - ist die Abwicklung schnell, so machen sie Sinn. Hat das System, wie DSA ab 4.1, dagegen bereits mehrstufige Abwicklungsmechanismen, dann mach es absolut keinen Spaß noch eine Wurfwiederholung in Form von Gummipunkten dranzuklatschen.
Beste Umsetzung: Skulduggery (Gummipunkte sind nicht einfach "nur" Glück, sondern sie ersetzen das normale System).

Platz 2 - Balancing in play: Mittlerweile sind wir es gewöhnt, dass wir bei der Charaktererschaffung ein Budget bekommen und damit dann Charaktere erschaffen. Die einzige Ausnahme bisher waren Old School Systeme, wel…

Das Problem bei Science-Fiction Rollenspielen (#RPGaDAY2015 - Frage 18b)

Hier noch meine Ergänzung zu meiner Antwort auf Frage 18: Liebstes Sci-Fi-Rollenspiel.

Zunächst ein kleiner Disclaimer: Science Fiction im Rollenspiel schließt für mich die Genres "Cyberpunk" und "Postapokalypse" aus. Damit will ich nicht bestreiten, dass diese Genres in anderen Medien durchaus zur Science Fiction gehören. Nur gibt es halt keine wirklich für diese Genres charakteristischen Abenteuer gibt.

Nehmen wir z.B. Cyberpunk: Megakons kämpfen um die Macht in der Stadt und spannen dafür Leute am Rande der Gesellschaft (oft mit Cyberimplantaten, welche ihre Identität in Frage stellen und die Frage aufwerfen, ob sie noch Menschen sind) an, um ihre Stellvertreterkriege auszufechten. Die Geschichte funktioniert im Grunde wie ein typisches Urban Fantasy Abenteuer, man kann beliebig Wörter gegen andere austauschen (Megakon=Vampirahn, Cyberware=Monsterkräfte etc.) und das Abenteuer praktisch unverändert übernehmen. Shadowrun geht sogar noch einen Schritt weiter, inde…

#RPGaDAY2015 Semi-Abschluss (Frage 21-31)

Frage 21 - Liebstes RPG-Setting: Die "World of Darkness", oder besser gesagt: die Intrigen und der urbane Machtkampf unter einer "Monster-Mafia", welche sich vor den Menschen verborgen hält. Die Grundidee braucht die WoD nicht wirklich, es ist sogar recht hilfreich sich davon zu lösen und einige der Grundannahmen in einem eigenen Setting aufzubrechen.

Frage 22 - Perfekte Spielumgebung: Bequeme Sitzecke, großer Couchtisch (besonders wenn mit Minis gespielt wird), Schreibtisch mit Ablage hinter dem SL-Platz (zur Organisation der Notizen), gute Beleuchtung. Nach Möglichkeit kein WLAN oder andere Ablenkungen (wobei meine Stammspieler erwachsen genug sind, dass sie sich nicht ablenken lassen - ich hatte aber auch schonmal einen Spieler, der jedesmal wenn sein Charakter nicht anwesend war einen Comic aus dem Regal nahm und zu lesen begann, daher bin ich vorsichtig).

Frage 23 - Dein perfektes Spiel: Mein Homebrew natürlich. ;) Wenn es ein existierendes Spiel sein soll: Sava…

#RPGaDAY2015 Aufholjagd (Frage 13-20)

Wieder ein Schwung kurze Posts, um den Feed nicht zuzumüllen und Zeit zu sparen.

Frage 13- Liebster Rollenspiel-Podcast: Das wäre wohl Dekonstruktor von Pi Halbe. Ich habe auch gerne in seine Pi Casts (besonders die Fragmente) reingehört, aber wirklich gut fallen mir da nur die Systemdesign-Folgen. Mit dem neuen Format, welches einen expliziten Fokus auf diesen Aspekt legt, hat er mich schon am Haken (leider ist die letzte Folge schon eine Weile her).

Frage 14- Lieblingszubehör für das Rollenspiel: Monster Tokens. Ich habe das Spiel mit Battlemap und Miniaturen schätzen gelernt, allerdings habe ich nicht immer Zeit und Lust (und Rucksack-Kapazitäten), um die alle mitzuschleppen. Selbst Tri-Folds sind regelrechte Platzfresser. Tokens sind die platzsparende Alternative, besonders die aus der D&D4-Monsterbox, mit der normalen und der "bloodied" Seite - die sind so gut, dass ich auch schon angefangen habe (mit Bildbearbeitungsprogramm und meiner Bilddatei) selbst welche zu bas…

#RPGaDAY2015 - Frage 12: Lieblings-RPG-Illustration

Bild
Derzeit scheint der Illu-Trend im RPG-Sektor ja zu "größer, teurer, am Besten vollfarbiger Hochglanz" zu gehen. Meiner Meinung nach werden die Illustrationen dadurch nicht notwendigerweise besser.

Dann lieber schwarz-weiß und dafür stimmungsvoll, z.B. von Timothy Bradstreet:




















































Diese Illustration hat mir damals den Weg ins Hobby eröffnet und jagt mir immer noch einen Schauer über den Rücken. Das ist eine Illustration, bei der ich sofort mehr wissen will: Wer ist dieser Mann? Warum hängt er im Halbdunkel auf einem Friedhof rum? Was ist das für ein Stock (Gehhilfe, Blindenstock - oder vielleicht Waffe)? Usw. usf.

Das Interesse für das zugrunde liegende Spiel könnte nicht besser geweckt werden.

#RPGaDAY2015 - Weekend Edition (Frage 7-11)

Für das Wochenende ein paar gesammelte Antworten zu Fragen, zu denen ich nicht so viel zu sagen habe.

#7 - Liebstes, frei verfügbares RPG:Old School Hack. Die guten Ideen von 4E, aber sinnvoll runtergebrochen und übersichtlich präsentiert.

#8 - Rollenspiel in den Medien: Bis vor kurzem war mein Liebling da noch "Advanced Dungeons & Dragons" (Community). Inzwischen wurde das aber abgelöst durch "Dungeons, Dungeons & More Dungeons" (Gravity Falls)... allein wegen Probalitator the Annoying.

Natürlich sind das besonders verzerrte, nicht unbedingt positive, Sichtweisen auf das Hobby (in Community als Außenseiterhobby, welches die "Normalos" nur aus Gefallen mitmachen; in Gravity Falls als Hobby für Hardcore-Mathenerds), aber es ging in der Frage ja nicht um Repräsentation (da würde ich eher zu Astropia oder The Big Bang Theory greifen). Und dass die Klischees irgendwo in der Szene zutreffen, kann sicherlich keiner abstreiten.

#9 - Buch/Film/Sonstiges, wel…

#RPGaDAY2015 Frage 6: Zuletzt gespieltes Rollenspiel

Das wäre dann wohl tatsächlich "Rim Jobs" (nicht der Titel des Spiels, sondern wie wir es hinterher scherzhaft bezeichneten), ein SciFi-Homebrew auf einer Con (Ende Mai). Ich habe überlegt diese Frage auszulassen, weil ich diese Runde...nicht gut... fand. Ich hatte nicht mal die Lust einen Rant oder einen Beitrag im "SL, ich könnte sie..."-Thread im Tanelorn zu verfassen, so egal war mir die Runde.

In die Runde kam ich, weil ich immer für eine SciFi-Runde zu haben bin und obwohl im Nachhinein einige Warnsignale in der Rundenbeschreibung drin waren, so listete der SL (und Autor des Spiels) doch zumindest "Stars without Numbers" als Inspiration, insofern deutete das doch auf jemanden hin, der über den RPG-Tellerrand geschaut und davon gute Ideen mitgenommen hat.

Falsch gedacht. Zweites Warnsignal war, dass der SL drei der Spieler seiner Heimrunde in der Runde sitzen hatte, drittes und viertes war, dass er sein System als "eine Mischung aus DSA und Shad…

#RPGaDAY2015 Frage 5: Letzter Rollenspiel-Einkauf

Sieht man mal von der Savage Worlds GERTA ab (die ich nicht für mich selbst gekauft habe, sondern als Geburtstagsgeschenk für einen Spieler in meiner Runde), so waren meine letzte Anschaffungen:

...die noch fehlenden Bände in meiner Fading Suns-Sammlung (inklusive Dark between the Stars, Church Fiefs, War in Heaven:Hegemony und dem D20-Material... der Vollständigkeit halber). Streng genommen fehlt mir immer noch der Band mit den LARP-Regeln, aber ich denke auf den kann ich verzichten. ;)

#RPGaDAY2015 Frage 4: Überraschendstes Rollenspiel?

Das wäre dann wohl das Smallville RPG. Warum es so toll ist, habe ich bei den Blutschwertern schon einmal geschrieben. Überraschend war es deshalb, weil Margaret Weiss bis zu diesem Zeitpunkt eher schwache Lizenzumsetzungen bekannter Filme/Serien (Galactica, Serenity, Supernatural...) herausgebracht hat, welche die Vorlage eher schlecht als recht abbildeten.

Und dann kamen sie auf einmal mit einem Spiel um die Ecke, welches die totalen Indie-Mechanismen in den Mainstream trug.Welches der Vorlage nicht nur gerecht wurde, sondern auf diese Weise auch eine neue Spielweise im Rollenspiel etablierte. Und welches die Indie-Ideen so geschickt vercrunchte, dass das Spiel sich geradezu anbot, um andere Settings auf das System zu konvertieren.

Smallville, Leverage und Marvel Heroic - die drei Systeme der CortexPlus-Familie - gehören zu den wegweisendsten Produkten der letzten Jahre. Bedauerlich, dass die folgenden C+-Syteme (Dragon Brigade, Firefly) mit den Innovationen eher sparsam waren (was …

#RPGaDAY2015 Frage 3: Lieblingsspiel, welches in den letzten 12 Monaten erschienen ist?

Puh, da wird es schon dünn. Bei Numenera und 13th Age habe ich auf die deutschen Versionen gewartet und folglich bisher nur überflogen. Firefly und Star Wars konnten mich nicht wirklich packen. Degenesis Rebirth sah (von den Previews her) interessant aus, ist mir aber zu teuer für ein Spiel, welches ich sowieso nur konvertiere (gleiches gilt für Esteren, Mutant Year Zero und ähnliche Artbook-RPGs für Nichtspieler). PbtA-Systeme sind mir eher unangenehm, da die (groß angepriesenen) Moves in 50% der Fälle langweilige Ergebnisse generieren.

Daher würde ich sagen: Hillfolk. Zwar bin ich nicht 100% zufrieden damit, aber was in diesem Buch drin steht ist zumindest interessant genug, um hunderte von Kampagnen zu befruchten. Welches Spiel kann das schon von sich behaupten?

#RPGaDAY2015 - Frage 2: Bester Kickstarter, den du unterstützt hast?

Feng Shui 2nd Edition - ich bekam das neue Regelwerk (welches sinnvoll verschlankt wurde) und außerdem noch alle alten Bücher (welche ich schon im Regal stehen habe, aber trotzdem...) als PDF.

Ich mache aber nicht gerade oft bei Kickstartern mit, daher hier auch der Kickstarter, bei dem ich es am meißten bereut habe, nicht mitgemacht zu haben:

Wraith: the Oblivion 20th Anniversary Edition. Einfach, weil.

#RPGaDAY2015 - Frage 1: Auf welches Rollenspiel freust du dich?

Ich wollte schon fast Numenera sagen, aber - auch wenn die Regeln sehr solide sind - spricht mich der Hintergrund nicht so wirklich an. Sicher kann man da was gutes draus machen, aber die Settingbeschreibung und Abenteuer (mit ihrer Fixierung auf "Bloß nichts erklären...es muss Weird bleiben!") sind bisher eher mau. Numenera ist für mich das Anti-Gumshoe (da fand ich die Abenteuer und viele der Settings (besonders Mutant City Blues, Nights Black Agents und Ashen Stars) sehr reizvoll, einzig die verquarzten Regeln halten mich davon ab, den Kram zu spielen).

Auch freue ich mich über die zahlreichen Neuzugänge im Urban Fantasy-Bereich (Dresden Files, Nebula Arkana und das grenzgeniale The Goon), aber so wirklich brauchen tue ich die nicht. Urban Fantasy ist bei mir irgendwie immer ein Selbstläufer, für den ich nicht wirklich viel Input brauche.

Was mich wirklich reizt ist die Umsetzung von Rick Remenders Fear Agent mit Savage Worlds. Remender gehört (neben Hickman) zu den große…