Dreifaltige Rollenspiel-Lektüre

Drei Falten mit einem Rollenspielerkopf dahinter, ergibt einen nachdenklichen, amüsanten und relativ bodenständigen Blick auf das was war, ist und möglicherweise in der Szene los sein wird.

Montag, Juli 21, 2014

Manifesto wider dem Mythus von der "Editions-Kontinuität"

Mir ist mal wieder nach einem kleinen Rant zumute, darüber, was in der Szene derzeit falsch läuft. D&D5 ist draußen und überall hört man, dass es "endlich wieder D&D" sei und alle damit zufrieden sind. Ich habe mir das Regelwerk noch nicht angeschaut, was ich (über Drittquellen) darüber gehört habe, klang vielversprechend. Aber mich stört irgendwie diese "Eine neue Edition muss in einer gewissen Traditionslinie zu ihren Vorgängern stehen"-Grundhaltung, welche hier und da (und in der Regel von Leuten ohne eigenen Beitrag zur Szene) vertreten wird. Besonders schlimm ist die Situation bei der OSR-Bewegung, welche die neue Edition ja vollumfänglich ins Herz geschlossen zu haben scheinen. Dabei wird (u.a. hier, bei Kollege crabulesh) viel Blendwerk, sinnloses, hohles Marketing-Sprech ohne Bedeutung, gezündet, um die Bedeutung der OSR für die Szene zu überhöhen.

Zur Klarstellung: ich will damit nicht behaupten, dass die gegenseitige "Befruchtung" zwischen den OSR-Klonen untereinander und/oder den verschiedenen Editionen von D&D nicht stattfindet? Nichts läge mir ferner.

Was mich stört ist die Implikation, getragen durch einige besonders lautstarke Mitglieder der OSR-Bewegung, dass diese "Befruchtung" eben nur  zwischen diesen Klonen der OSR (und den von der OSR als "true" erklärten Editionen von D&D) stattfindet. Das ist Blödsinn. Empirisch ist diese These, betrachtet man den Konvertierungsaufwand von Abenteuern allein unter den einzelnen Klonen, nicht haltbar - damit die Befruchtung stattfindet ist immer eine gewisse Menge an Blut, Schweiß und Enthusiasmus durch den Spielleiter erforderlich. Dass sich der Aufwand lohnt, darüber will keiner streiten, aaaaber…

…zu behaupten, dass dies eben nur zwischen einer Handvoll von Systemen lohnend ist und dass nur diese Systeme gegenseitig von ihrer Existenz profitieren, ist einfach nur gequirlte Scheiße! Damit schließt man sich selbst von der Produktivität und Schaffenskraft einer sehr großen Szene aus und wurschtelt in einem inzestgeplagten Bergdorf einsam vor sich hin. Da ist es auch nicht verwunderlich, dass ein Großteil der OSR sich in der Replikation von Vergangenem ergeht oder dass ein Gros der OSRler in der restlichen Rolloszene eher unbekannt ist (warum auch, wo sie für diese überhaupt nichts leisten wollen und sich nichtmal als Teil dieser Szene sehen?).

Früher, im Goldenen Zeitalter der Nerds, war das mal anders - damals war es normal, dass man die Inspiration dort hergenommen hat, wo man sie vorfand. Ob man nun das alte AD&D-Abenteuer aus der "bargain bin" des örtlichen FLGS für Earthdawn oder Shadowrun verwurstete oder sich neue DSA-Monster ausdachte, welche dann ein anderer SL in sein CoC-Abenteuer einbaute. Sogar Abenteuer in Spielemagazinen (z.B. Inquest) waren damals mit den Werten ausgestattet, um selbiges mit verschiedenen der damals populären Systeme zu spielen (obwohl diese Systeme - scheinbar - komplett unterschiedlich waren und sind). Kitbashing ist kein Merkmal von D&Dlern, sondern war schon immer ein integraler Teil der Szene. Dies wegreden zu wollen, halte ich für höchst bedenklich.

Irgendwie habe ich bei diesen (sicherlich nicht repräsentativen) Vertretern der OSR-Bewegung immer Flashbacks an dieses eine Kind in der Vorschule, welches uns weißzumachen versuchte, dass wir nicht gleichzeitig mit Lego und Playmobil spielen könnten. Damals haben wir so jemanden immer ausgelacht. Ich denke das ist eine gesunde Grundhaltung.

Daher: lasst euch von den paar OSR-Schattenparkern nicht euer Hobby zerreden und entscheidet mal SELBER, was eure nächste Kampagne "befruchtet". Lest viel und vor allem außerhalb eurer "comfort zone", um euch neue Ideen und Anregungen zu holen! Wird der  "Keep on the Borderlands" ein Schauplatz eurer nächsten "Vampire:the Dark Ages"-Chronik?  Muss sich die Crew von Travellers "Safarischiff" den Gefahren des "Path of Kane" stellen? Rufen die Bewohner von Castle Amber die versammelten Marvel-Helden zu einem weiteren "Contest of Champions"? Wird Dunkelzahn Präsident der NGR, in einem komplett würfellosen RIFTS/Synnibar-Mashup?

Darauf kannst du wetten!

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10 Kommentare:

Blogger Craula Besh meinte...

Befruchtung nur innerhalb der OSR? Nee, das macht doch keinen Sinn. Ich freue mich doch gerade darüber, dass jetzt auch über D&D5 Impulse aus der gesamten Rollenspielwelt in die OSR einfließen. DAS ist Befruchtung.

Werbetext? yepp, und für die richtige Sache!

Kit-Bashing? Warum nicht, ist das nicht OSR? Also wenn Flailsnails nicht Kit-Bashing/OSR/DIY ist, weiß ich auch nicht.

Von daher kann ich den Artikel unterschreiben, auch wenn ich den Subtext nicht ganz verstehe.

Kurze Frage, glaubst du: OSR = D&D0–2?

Juli 21, 2014 9:47 nachm.  
Anonymous Harald Wagener meinte...

Was mich stört ist die Implikation, getragen durch einige besonders lautstarke Mitglieder der OSR-Bewegung, dass diese "Befruchtung" eben nur zwischen diesen Klonen der OSR (und den von der OSR als "true" erklärten Editionen von D&D) stattfindet.

Wer impliziert das denn? Hast du Quellen zur Hand? Ich kenne niemanden der das behauptet. Und die OSR-Leute die ich kenne sind sich überhaupt nicht sicher, ob 5E wirklich nahtlos passt, weil es laser clerics, auto healing und andere Details aus 4E hat.

Was meiner Meinung nach 5E ausgezeichnet als Spiel positioniert bei dem das Basteln erlaubt ist, sind die Texte dazu oder auch Fragen von WoTC direkt, zum Beispiel welche Backgrounds man so bauen würde (siehe https://twitter.com/Wizards_DnD/status/491321366063640576). Da fühle ich mich zum Mitmachen und am Spiel Basteln eingeladen ... noch viel mehr als bei 3E wo diese Einladung qua OGL zwar an Spieldesigner und Verlage ausgesprochen wurde, aber nicht mit der gleichen Deutlichkeit auch an die Leute die das Spiel spielen.

Juli 21, 2014 11:36 nachm.  
Blogger alexandro meinte...

Nunja, es gibt durchaus zahlreiche Beispiele, in denen eine neue Edition mit dem "Tod" des Systems (bzw., positivistisch, dessen "Wiedergeburt") gleichgesetzt werden. Muss ich nicht raussuchen, die "Edition Wars" kommen ja nicht von ungefähr.

Für mich ist das halt eine verlogene, scheinheilige, Haltung, aus den oben erwähnten Gründen. Das System "stirbt" nicht, wenn die neue Edition mit neuen (anderen) Ideen um die Ecke kommt, eine neue Idee ins Hobby zu bringen ist niemals verkehrt. UNd ein Anbiedern an Vorgängereditionen ist auch nicht immer ein Weg zu einem "lebendigen" System (siehe Midgard 4, CoC 6 oder Hackmaster im Allgemeinen).

Juli 22, 2014 2:06 vorm.  
Blogger alexandro meinte...

@Kit-Bashing: das ist eher ein Rollenspiel-Ding und kein OSR-Ding. Wenn ein System gerade "in" ist, wird halt viel damit gemacht, auch aus ungewöhnlichen Quellen.

Die OSR versucht uns jetzt etwas tolle Neuentdeckung (bzw. *Wieder*entdeckung im Sinne von "back-to-the-roots") zu verkaufen, dabei war es nie vergessen (auch in den 90ern haben wir für die WoD gekitbashed).

Und: Kitbashing beinhaltet das zu verwenden, was halt gerade zur Hand ist. Es beinhaltet *nicht* sich spezielle Kitbash-Kits (OSR-Abenteuer, alte D&D-ABs über ebay), mit individuell auf das was man bauen will zugeschnittenen Komponenten zuzulegen, und damit etwas zu bauen.

Oder anders gefragt: wann hast du das letzte Mal ein Abenteuer für Vampire:the Masquerade genommen und das mit Labyrinth Lord gespielt? Kennst du überhaupt jemanden innerhalb der OSR, der das gemacht hat? Was ist mit "Keep on the Shadowfell" (oder anderen D&D4-Abenteuern)?

Denk mal drüber nach.

Juli 22, 2014 2:18 vorm.  
Blogger Craula Besh meinte...

„Vampire:the Masquerade genommen und das mit Labyrinth Lord gespielt?“

Es ist eine von vielen Grundmethoden der OSR, ein Old-School-Spiel in einem neuen Setting zu spielen. Arrows of Indra macht das und mein Katabasis auch.

Ich glaube die Diskussion kann abgekürzt werden. Die OSR schreibt sich eine Menge auf die Fahnen, z. B. DIY. Beansprucht sie damit, für sich, der einzige Ort zu sein, wo DIY betrieben wird?
Ich weiß nicht, warum man sowas immer wieder betonen muss. Ich schätze, das ist die typische Grundstruktur des Internetdialogs.

Juli 22, 2014 11:41 vorm.  
Blogger alexandro meinte...

1.) Es geht nicht um Publikationen, da diese es ja ermöglichen, die eigene "comfort zone" nicht zu verlassen.

2.) Das kürzt die Diskussion nicht ab, sondern geht einfach der Kernfrage aus dem Weg. Dabei bin ich ehrlich interessiert: was für Elemente nutzen OSRler, wenn sie kitbashen?

Juli 22, 2014 4:26 nachm.  
OpenID craulabesh meinte...

zu 2: da hat die Harald Wagener oben ja schon einige Anregungen geben. Ok, er hat recht, nicht jeder in der OSR sieht D&D5 als das neue Ding, etwas mehr sehen aber zumindest die Möglichkeit (und was aus seinem Post auch hervorgeht: die OSR ist keine geschlossene Gruppe – und ich bin nicht ihr Sprachrohr).

zu 1: Man muss ja nicht die eigenen Publikationen spielen.

Und dann noch mal zur Komfort-Zone, da wirds spannend, weil du dir da selbst einiges zuzuschreiben hast.

Ich freue mich über jeden, der eine Lust an einer neuen Spielweise entdeckt. Ganz besonders an OSR-Spielweisen. Das war zum Beispiel bei mir der Fall. Ich habe 2008 noch D&D4 gespielt, davon Engel und mich haben immer Dinge gestört, auf die mir die OSR sinnvolle Antworten gegeben hat. Nachzulesen in meinem Blog.

Eine Sache davon ist: ein Rollenspiel ist ein Spiel, kein Job, keine Selbstentdeckungsreise und nicht der Weg zum Heil.

Was ich nicht verstehe ist (und das ist die höfliche Form von: das ist nicht verständlich), wie du auftreten kannst mit dem Anspruch „raus aus der Komfortzone“ und dabei grundsätzliche Aspekte der OSR nicht verstehst, sondern da lieber in deiner eigenen Komfortzone bleibst. Du gehst einigen Kernfragen und ganzen Postings aus dem Weg. Bei Spielen finde ich das egal, spiel was dir gefällt, aber wenn es um Meinung und Reputation geht, würde ich nicht sagen: mach was dir gefällt. Da macht das mit dem raus aus der Komfortzone mehr Sinn. Aber auch hier muss man ja nicht mitdiskutieren, man hat zumindest diese Wahl.

Du wurdest auf lauter Widersprüche hingewiesen und scheinst dich nicht daran zu stören. Ich denke es ist an der Zeit, dass du mal ein paar Fragen beantwortest.

"Kitbashing ist kein Merkmal von D&Dlern, sondern war schon immer ein integraler Teil der Szene."
Was ist das Kitbashing eigentlich für n Pappkamerad? Du hast das Ding angefangen und den Begriff eingeführt. Ich rede von DIY. Mir ist mittlerweile der Begriff Kitbashing ziemlich zuwider durch diese Diskussion hier. Kannst ihn behalten, besonders mit so Spezialdefinitionen: "Kitbashing beinhaltet das zu verwenden, was halt gerade zur Hand ist. Es beinhaltet *nicht* sich spezielle Kitbash-Kits (OSR-Abenteuer, alte D&D-ABs über ebay), mit individuell auf das was man bauen will zugeschnittenen Komponenten zuzulegen, und damit etwas zu bauen."
Whatever *kopfschüttel*. Nicht meine Diskussion.

"Dies wegreden zu wollen, halte ich für höchst bedenklich."
Na dann mal los. Wo passiert das denn? Wie gesagt, du hast den Begriff eingeführt. Mich würde auch interessieren, wo das in deiner obigen Spezialdefinition weggeredet wird.

"Was mich stört ist die Implikation […], dass diese "Befruchtung" eben nur zwischen diesen Klonen der OSR (und den von der OSR als "true" erklärten Editionen von D&D) stattfindet."
Jetzt die interessanteren Themen und trotzdem: Wo wird das impliziert? Was sagst du dazu, dass ich, anscheinend deine einzige Quelle, nicht einmal D&D gerade spiele, sondern T&T? Was sagst du dazu, dass ich schon im ersten Post darauf hingewiesen habe, dass ich die "Befruchtung" eben viel weiter und auf das ganze Hobby bezogen verstehe?

"Empirisch ist diese These, betrachtet man den Konvertierungsaufwand von Abenteuern allein unter den einzelnen Klonen, nicht haltbar - damit die Befruchtung stattfindet ist immer eine gewisse Menge an Blut, Schweiß und Enthusiasmus durch den Spielleiter erforderlich."
Was sagst du dazu, dass du hier die Inspiration im Rollenspielhobby komplett darauf reduzierst, dass Abenteuer mit verschiedenen Systemen spielbar sind? Was sagst du, dass ich dir sogar bei der Schwierigkeit komplett wiederspreche und bereits im ersten Post Flailsnails angegeben habe?

"zu behaupten, dass dies eben nur zwischen einer Handvoll von Systemen lohnend ist und dass nur diese Systeme gegenseitig von ihrer Existenz profitieren, ist einfach nur gequirlte Scheiße!"

Juli 22, 2014 7:11 nachm.  
OpenID craulabesh meinte...

Was sagst du dazu, dass du nun angibst, dass sich dieser Aufwand doch lohnt, sogar über D&D-ähnliche Systeme hinaus? Wo hast du die These her, dass es sich bei der OSR nur um eine Hand voll Systeme handelt die "von ihrer Existenz" profitieren.

"Da ist es auch nicht verwunderlich, dass ein Großteil der OSR sich in der Replikation von Vergangenem ergeht"
Inwiefern glaubst du, dass das, was du verlangst, nämlich Kit-Bashing, die Replikation und Neuanordnung von Altem ausschließt? Was sagst du zu dieser Grundwidersprüchlichkeit deines Textes, deiner Einstellung, die ich bereits im ersten Post angesprochen habe.

"dass ein Gros der OSRler in der restlichen Rolloszene eher unbekannt ist (warum auch, wo sie für diese überhaupt nichts leisten wollen und sich nichtmal als Teil dieser Szene sehen?)"
Inwieweit bist du bereit einzugestehen, dass das Argument von der Unbekanntheit der OSR von der Ignoranz dessen lebt, der es anführt? Selbiges gilt von dem Argument mit der Szene, inwiefern ist DEINE Szene DIE Szene? Wo hast du die Idee her, dass die OSR nichts für die "Rolloszene" leistet??? Wo hast du die These her, dass sie sich nicht als Teil der Szene sehen? Was sagst du dazu, dass du mit dem Argument weite Teile der Rollenspielgemeinschaft ausgrenzt (wenn du dafür in der Position wärest)?

"Früher, im Goldenen Zeitalter der Nerds, war das mal anders"
Ich hoffe dir fällt auf, dass du hier eine der sehr einfachen OSR-Argumentationen benutzt…

"'Tod' des Systems (bzw., positivistisch, dessen 'Wiedergeburt') gleichgesetzt werden. Muss ich nicht raussuchen, die 'Edition Wars' kommen ja nicht von ungefähr."
Nochmals, alles keine OSR-Probleme, ich nenne jetzt noch mal Flailsnails. Was du hier beschreibst sind marktwirtschaftliche Reflexe und typische Kundenreaktionen. In weiten Teilen gilt: OSR = DIY. (was glaubst du warum D&D5 nichts kostet?)

"Für mich ist das halt eine verlogene, scheinheilige, Haltung, aus den oben erwähnten Gründen. Das System "stirbt" nicht, wenn die neue Edition mit neuen (anderen) Ideen um die Ecke kommt, eine neue Idee ins Hobby zu bringen ist niemals verkehrt"
Das ist nicht verlogen, das ist nicht scheinheilig, das ist eine Kernaussage der OSR. Das sind Leute, die jahrzehntelang ihr Ding durchgezogen haben, etwas am Leben erhalten haben. Und das ist der Beweis, dass dir ein Grundverständnis komplett abgeht. Also noch mal, wen meinst du mit OSR? Den einen OSR-Blog in deiner Bloglist?

"lasst euch von den paar OSR-Schattenparkern nicht euer Hobby zerreden und entscheidet mal SELBER, was eure nächste Kampagne "befruchtet""
Und wenn du einen Blick auf die OSR wirst kannst du auch gleich schreiben: 'Lasst euch nicht von den alten Opas und Do-it-Yourself-Typen euer Hobby zerreden und entscheidet mal SELBER…'
Naja, ich hoffe dir fällt wenigstens auf, dass DU dann eine Liste an Vorschlägen lieferst (soviel zum Thema "SELBER"). Von denen die meisten so Gonzo wirken, dass sie an vielen OSR-Tischen gespielt werden könnten.

Trotz dieses ironischerweise versöhnlichen Endes täuscht das nicht darüber hinweg, dass ich deiner Vorgehensweise wenig abgewinnen kann, außer einigen netten Zitaten.

„Denk mal drüber nach.“

Juli 22, 2014 7:12 nachm.  
Blogger alexandro meinte...

Zwei Dinge:

a) Du hast offensichtlich die Bedeutung des Wortes "rant" nicht verstanden.

und

b) Was du schreibst bestätigt meine These: "Oh, du verstehst gar nicht, wie man *richtig* OSR spielt, du hast doch keine Ahnung lol1111". Klar, weil es eine "true" OSR gibt und "keiner" sich so verhält, wie ich es beschrieben habe. /Ironie. Achja: Ich lese gute Blogs, *unabhängig* davon ob sie nun OSR als gelten oder nicht (immerhin interessant, dass du Doc Rotwang! (vermute ich) als OSR zählst, und z.B. Pi Halbe nicht - obwohl zwischen den beiden mehr Gemeinsamkeiten bestehen, als z.B. zwischen James Raggi und Zak S. Pundit - was verdeutlicht wie willkürlich das Label "OSR" durch die Gegend geworfen wird). Immerhin hat mich daran dein Kommentar daran erinnert, meine Linkliste mal wieder aufzuräumen.

Die Idee, dass meine Bespiele so an den Tischen der OSR vorkommen *könnten* ist nett, aber ohne Belege ziemlich sinnbefreit. Ich hatte dich ja (als jemanden, welcher die OSR-Szene mutmaßlich besser kennt, als ich) explizit *gefragt*, ob du Beispiele kennst, in denen so etwas vorkommt. Und du antwortest mit hättekönntesollte. Bezeichnend.

Solange du dich hinter solchen Phrasen versteckst, habe ich ehrlich gesagt keine Lust weiter zu diskutieren. Viel Spaß in deinem Exil, wenn du Interesse an einem ehrlichen Meinungsaustausch hast, komm mal von der True-OSR-Insel rüber gerudert.

Juli 24, 2014 5:38 nachm.  
Blogger Craula Besh meinte...

Ganz im Ernst, wenn du mich ganz normal fragst hab ich auch kein Problem dir zu erzählen, dass ich dir auch nur n Scheiss über die OSR erzählen kann.

Das ist das wichtigste was du wissen musst über die OSR. Mein Gott so kompliziert ist das alles nicht. Aber das ist ne Bewegung, keine Formel.

Aber Antworten kannst du doch eh nicht gebrauchen. Das wird nix bringen. Du brauchst Fragen. Womit ich nicht klar komme ist, dass du ja anscheinend schon alles weißt über die OSR.

Aber dann auch irgendwie nicht.

Vielleicht ist ein Rant einfach das falsche Medium gewesen. Immerhin deine Reaktionen hast du ja bekommen. (Dennoch würde ich immer noch gerne verstehen Rant wogegen??? egal.)

Also nichts für ungut und we agree to disagree.

Juli 25, 2014 1:50 vorm.  

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