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Es werden Posts vom März, 2010 angezeigt.

Was Rein-Hagen mit Fußball zu tun hat...

Rollenspiel ist eine taktische* Freizeitbeschäftigung, welcher wir mit kommunikativen** Mitteln einen Kontext geben.

Eine Freizeitbestätigung wird nicht mit den Mitteln eines Berufzweigs geführt, deswegen sind dramatische Techniken für die formelle Gestaltung des Hobbys bedeutungslos (genau wie manch andere Technik...).

Techniken (auch narrative) sind aber essentiell für die Kontextbildung der Freizeitbeschäftigung

Beispiel:
Fußball - ein Spiel ist solange bedeutungslos, bis man sich auf (künstlich geschürte) "Rivalitäten" zwischen zwei Mannschaften, dem "enormen Druck" unter dem der Trainer steht, usw...einlässt.
Da ist es letztlich auch egal, dass die Spieler alle Profis sind, denen Rivalitäten egal sind (weil jeder Punkt gleichviel Wert ist, egal ob man ihn gegen den "Rivalen" erzielt oder nicht), der Trainer in Krisensituationen eher auf bewährte Techniken als auf waghalsige "Rettungsmanöver" zurückgreifen wird, usw. ...
...allein dadurch dass (n…

Die vergessene Kunst der Unterhaltung

Neulich wieder mal in Greg Staffords „Prince Valiant“ RPG (eigentlich: Story Telling Game – falls ihr euch wundert wo Rein-Hagen die Idee her hatte) geschmökert und auf folgende Passage gestoßen:

The Storyteller decides what the final outcome of events will be, based on the announced intentions of the players. You will lead discussion, combine the suggestions made by the players, and come up with the final version of what occurred. You will be expected to present this version in narrative form to the players, in as dramatic a fashion as possible, so your power is also a challenging obligation.
One vital power of the Storyteller is the right to act as an audience or critic for the players‘ performances in the role of Adventurers. Your job is not to punish but to reward, using Fame, which only you can give out. The better the performance, the more Fame you should award.

Was soll ich noch sagen, außer: „Jawoll! Volle Zustimmung.“

Die Rolle des Spielleiters als „Unterhalter“ (sowohl im künstl…

Blut & Neonlicht - Session 3

Inzwischen stand eine weitere Spielsitzung unserer Requiem-Kampagne in den 80ern an, welche ich hier verkürzt wiedergebe. Im Gegensatz zu den vorherigen Spielberichten will ich hier nicht so sehr über die Entwicklungen in der Spielwelt berichten (dafür fehlt mir mittlerweile die Zeit), sondern vielmehr auf interessante Aspekte des Zusammenspiels von Spielern und SL eingehen.

Diesmal trafen wir und bei mir, was den Vorteil hatte dass wir unter adäquater Ausleuchtung spielen konnten (unser bisheriger Gastgeber hatte leider keine Deckenleuchte in seinem Wohnzimmer und die Kerzen welche er aufstellte waren nur ein schwacher Ersatz) und dass ich etwas mehr Einfluss auf die Musikgestaltung nehmen konnte. Dank moderner Technik konnte auch ein Spieler aus dem fernen Bonn mithilfe einer Skype-Schaltung (welche die gesamte Spielsitzung über sehr stabil lief)an der Spielsitzung teilnehmen. Diese technische Neuerung wurde größtenteils begrüßt (nur ein Spieler bezeichnete diese Art zu spielen als „…